| Jugendpresse Tage 2005 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Chemnitz wird zum Treff- und Diskussionsort sächsischer Nachwuchsjournalisten: Die Jugendpresse Sachsen e.V. veranstaltet mit der TU Chemnitz vom 1. bis 3. Juli die JugendpresseTage. Profis vermitteln journalistisches Knowhow und Tipps aus der Praxis, die ihr auch selbst erproben werdet. „Ab in den Westen?“ Die JugendpresseTage beschäftigen sich inhaltlich mit der Abwanderung Jugendlicher nach Westdeutschland: „Ab in den Westen? Jugendliche in Sachsen - Trends und Perspektiven“. Zusammen mit kompetenten Referenten wollen wir prüfen, ob die Jugend wirklich dem Osten den Rücken kehrt, was das Problem daran ist und welche Rolle die Darstellung des Ostens in den Massenmedien spielt. Thema journalistisch aufarbeiten Nach dem Sammeln von Informationen verfasst ihr Beiträge für Radio, Fernsehen oder Zeitung. In einer Broschüre werden die Ergebnisse im Nachhinein veröffentlicht, einzelne Texte in der Sächsischen Zeitung am Sonntag. Die Rundfunkbeiträge strahlt der SAEK Dresden in einer Sondersendung aus. Ort: TU Chemnitz, Reichenheiner Straße
Einen der folgenden Workshops wählt ihr aus: 1. Radio: JugendpresseTage akustisch begleiten Wie die JugendpresseTage klingen, recherchiert ihr im Radio-Workshop. Eine Einführung in den Umgang mit der Technik befähigt Einsteiger und Fortgeschrittene die Worte von Teilnehmern und Referenten auf Band festzuhalten. Der SAEK Dresden strahlt die Beiträge auf 104,25 Megaherz im Kabelnetz aus.
Ein Interview im Fernsehen spontaner Schwatz oder perfekt ausgeklügelter Dialog? Auf jeden Fall etwas anderes als ein Zeitungsinterview, denn es wird im Nachhinein weder gegengelesen noch nachverbessert. Beim Fernsehworkshop bekommt ihr eine Einführung in professionelle Technik und führt anschließend Interviews.
Eine Aufgabe der Massenmedien ist Meinungsbildung. Wie jedoch ist ein Kommentar mehr als gewöhnliches Rummotzen? Und wie koordiniert man das ganze Drumherum? Ein Rollenspiel über Redaktionsorganisation und das, was zu tun ist, wenn eine Stunde vor Druckgabe noch Fotos fehlen.
Graphik zieht das Leserinteresse von Natur aus auf sich. Wie Karikatur und Comic ankommen, lernt ihr im Workshop. 5. Interview im Printmedium Treffen, zuhören, abtippen: Im Vergleich zu anderen Darstellungsformen ist das Interview keine große Hürden. Oder? Ein Journalist erzählt aus der Praxis und über den kleinen Unterschied zwischen Tages- und Magazinjournalismus. 6. Bericht/Reportage/Feature Wann wird aus einem klassischen Bericht eine unterhaltenden Reportage? Wo stehe ich als Journalist in meinem Text selbst, wenn ich packend, aber seriös schreiben will? Für die praktische Umsetzung werdet ihr auch außerhalb des Seminarraums recherchieren. Thematische Gesprächsrunden 1. Bevölkerungsschwund na und? Laut Medienberichten verlieren ostdeutsche Städte an Einwohnern. Liegt das wirklich an abwandernder Jugend? Und wo genau ist das Problem, wenn die Einwohnerzahl sinkt? (Dr. B. Köppen, Geograph TU Chemnitz)
Welches Bild vermitteln die Massenmedien von Ostdeutschland? Entspricht die Darstellung der Realität? Gemeinsam wird diskutiert, ob die mediale Darstellung von Ost und West Wanderungsbewegungen von Jugendlichen beeinflusst. (Prof. H. Stiehler, Medienforschung Uni Leipzig)
Junge Leute wandern ab, Nachwuchs fehlt was will eine mittelgroße Stadt dann noch mit drei Schwimmbädern? Sachsen testet die Stadtplanung der Zukunft an zwei Modellregionen in der Oberlausitz und im Westerzgebirge. (Fr. Hegewald, Sächsisches Staatsministerium für Inneres) |
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